Ist die deutsche Kultur schützenswert?
Sonstiges
ich bin der meinung,das fast jede kultur schützenswert ist....mit der deutschen stehts leider ziemlich schlecht...
was ich sehr schade finde,aber man sollte versuchen,dass bisschen was noch da ist zu schützen !
*Die Weisheit des Tages*:"Die Augen sind die Nippel des Gesichts." XD
jop schließe mich an. 
schützääään
Und nicht nur die Sprache ist schützenswert, sondern auch uraltes (deutsches) Brauchtum. Es kann nicht sein, dass sich in 60 Jahren schon soviel zersetzt hat.
Grüße!
Der Haß auf die Vergangenheit ist ein eindeutiges Symptom einer Gesellschaft, die verpöbelt.
die deutsche kultur wird zweifelsohne auch in ferner zukunft noch gegenwärtig sein...durch bier
Bi uns to Hus, da dreht die Welt sich anders !
Bi uns to Hus ! Bi uns to Huuuuus !
Zieht es uns auch woanders hin, Heimat ist wo wir geboren sind!
Sprache unterliegt immer einer Wandlung, solange die Kernsprache, also die "korrekte" aber sauber bleibt, ist die im Alltag oder eben im Umgang ein eher kleines Problem. Die war zu keiner Zeit je sauber, selbst Luther hat eine sehr eigentümliche Schreibsprache benutzt, aber seine konnte das gemeine Volk eben verstehen.
Schlimm wird es erst, wenn Fachliteratur, Zeitungen u. Ä. sprachlich vergewaltigt wird, hier sehe ich eher Gründe zur Ärgernis.
die deutsche kultur wird zweifelsohne auch in ferner zukunft noch gegenwärtig sein...durch bier

Der Haß auf die Vergangenheit ist ein eindeutiges Symptom einer Gesellschaft, die verpöbelt.
jepp, das deutsche ist schon mächtig versifft, das liegt wohl an dem pro-amerikanischen verhalten nach dem WW2. wir mussten ja brav sein und deren pseudokultur akzeptieren und adaptieren. hätten wir uns streng deutsch verhalten und unsere kultur "sauber" gehalten, hätte es gleich gehießen "omg die krauts machen wollen wieder krieg".
ich find es okay, im wissenschaftlichen bereich begriffe zu übernehmen, aber sowas wie "downloaden" tut einfach nicht not ![]()
mfg Verlust
Kultur "sauber" halten ... lol... das ist eine Ausdrucksweise, nach der eine sogenannte "kultur" es verdient, unterwandert zu werden.. sauber.. .als ob andere Kulturen Dreck wären?
Und dass man von Deutschland nach WK II verlangte, sich in seiner Deutschtümelei ein wenig zu mäßigen, kann wohl niemand verdenken. Allerdings frage ich mich, wo wir eine "Pseudokultur" adaptieren sollten? Es hat ja niemanden die Deutschen gezwungen, bei Mecces einzukaufen
Wie schon richtig erwähnt, gibt es nicht "eine Kultur". Kultur an sich ist eine Entwicklung, und die wird durch alle involvierten Personen vorangetrieben. Und wenn jetzt 7ß Prozent der Deutschen auf rosa Lippenstiftherzchen im Gesicht stehen würden, würde das vllt. auch zu deutschen "Kultur" gehören. Das ficht wohl nur diejenigen an, die sich unbedingt an ihren guten, alten Werten festhalten wollen, weil ihnen alles Neue suspekt scheint.
Das sind dann die, die nachher im Altenheim sitzen und die ganze Zeit über die böse und verrohte "Jugend von heute" debattieren 
natürlich ist deutsche sprache schützenswert!
Ich persönlich finde, dass es ne echt geile sprache ist. und sobald man anfängt aufsätze und analysen auf englisch und spanisch zu schreiben lernt man die sprache richtig zu schätzen, man merkt einfach wie differenziert und exakt man sich im deutschen ausdrücken kann. und lebendig ist die sprache ja allemal.
esperanto funktioniert halt nicht.
und auch wenn ich in 10 jahren in nem andren land lebe (was ich vorhabe) würden meine kinder immernoch deutsch lernen.. das ist für mich irgendwie.. was prinzipielles.
und solange anglizismen sinn machen hab ich auch nichts gegen die.
ich mein, ich finds gut, dass sich das französische "nase" gegenüber dem richtig deutschem "gesichtserker" durchgesetzt hat, damals ^^
das "institut zur reinhaltung der deutschen sprache" hat sich zwar gewehrt, aber zum glück gegen sinn und logik verloren.
naja, und ansonsten.. vielleciht macht es für den kultivierten mensch ja auch sinn, die schriften von göthe, schiller, brecht, kant, freud, fontane, schopenhauer und und und im original lesen zu können.
deutsche literatur ist nicht gerade arm.
also klares ja zu "detusche sprache erhaltenswert".
was du sonst unter kultur verstehst, ka. oktoberfest is nice, das muss erhalten werden ^^
Pinoccio: "Meine Nase wird jetzt wachsen."
...
*denk*
Jede Kultur ist schützenswert.
Problem: man kann keine schützen.
Es hat ja niemanden die Deutschen gezwungen, bei Mecces einzukaufen
Stimmt, es wurde einfach keine Alternative gegeben. Fragt sich was schlimmer ist.
Der Haß auf die Vergangenheit ist ein eindeutiges Symptom einer Gesellschaft, die verpöbelt.
Kultur ist nichts festes und übergreifendes, sondern es gibt mehr oder weniger große individuellle kulturelle Unterschiede und die Kulturen eines Landes verändern sich ständig. Da gibt es nichts zu schützen; man müßte sonst erstmal definieren, welche Kultur man schützen will. Diese Kultur wäre dann künstlich, nicht nur als fest definierte Kultur, sondern auch als dauerhafte.
Was die Sprache betrifft; eine Hochsprache zu konservieren, die nur von einer Minderheit gesprochen wird, fördert gesellschaftliche Spaltung und negiert jede Realität einer lebendigen, sich verändernden Sprache.
Gerade bei so komplexen Dingen wie Sprache und Kultur sind Bemühungen zur Konservierung und Vereinfachung (pseudo- Abschaffung der Komplexität) unsinnig, da aussichtslos. Man kann sich natürlich über den ästhetischen Wert gesellschaftlicher Veränderungen streiten, ob die meisten Menschen vor fünfzig Jahren eleganter gesprochen haben als die meisten heute z.B.. Aber Einfluß nehmen kann man nicht.
[quote]Und nicht nur die Sprache ist schützenswert, sondern auch uraltes (deutsches) Brauchtum. Es kann nicht sein, dass sich in 60 Jahren schon soviel zersetzt hat.
finde ich auch!!! 
Wie will man denn eine bestimmte Kulturausprägung schützen? Konservation wirkt nicht, wie man mMn nach etwa an einer Reihe von Beispielen krampfhaft durchgeführten deutschen Brauchtums sieht. Diese sind oft kein Ausdruck lebendiger Kultur, sondern ein in Formaldehyd eingelegtes Artefakt, das einmal im Jahr hervorgeholt und herumgezeigt wird. Die tatsächliche lokale Kultur sieht inzwischen meist ganz anders aus - wenn überhaupt noch eine gemeinsame Identifikation vorhanden ist.
In diesem Sinne: Ich halte das Aufgehen und die Wandlung auch und gerade indigenen Brauchtums in größere Strukturen für ähnlich unabwendbar wie den Prozess der Globalisierung. Das gilt es zu akzeptieren, damit man sich im Anschluss die Frage stellen kann, ob der Vorgang in irgendeiner Weise steuerbar ist und wie er der eigenen Meinung nach ablaufen sollte.
Und nein, Kulturen oder bestimmte Kulturausdrücke sind nicht per se schützenswert. Siehe Mädchenbeschneidungen; siehe Hexenglauben unter vielen afrikanischen Völkern (und die täglich daraus resultierenden Grausamkeiten); siehe die Amish, die verrückterweise von der Judikative der USA praktisch das Recht erhalten haben ihre Kinder in der eigenen Kultur gefangen zu halten.
Der Felsen am Ende des Tunnels
und das Licht in der Brandung
Und warum sind es Artefakte? Weil sich ein paar Herren vor 60 Jahren zusammengesetzt haben und beschlossen haben sie zu untergraben.
Der Haß auf die Vergangenheit ist ein eindeutiges Symptom einer Gesellschaft, die verpöbelt.
Vor 60 Jahren war die Gründung der Bundesrepublik, oder was meinst Du?
Die Nazis haben etwas als "deutsche Kultur" überbetont, was schon zu ihrer Zeit im Verschwinden begriffen war. Wenn es die Diktatur nicht gegeben hätte, hätte so was wie die 68er Revolution vielleicht schon als Antwort auf den Koreakrieg stattgefunden. Mit viel Repression haben sie die Illusion gemeinsamer Leitbilder bis zur Kapitulation pflegen können, aber es war nur Fassadenpflege.
Worauf sich viele im Kern berufen, wenn sie eine deutsche bürgerliche Kultur meinen, sind die einzigartigen Verhältnisse in den 50er Jahren (Wirtschaftswunder, Freude am Frieden, Altnazis auf allen Posten) oder Momentaufnahmen der Kaiserzeit. In dieser längst vergangenen Zeit war diese spezielle Kultur natürlich Normalität und beste aller Welten- für den männlichen Gutverdiener.
Seit den 50ern entwickelt sich die Kulturspanne in Deutschland, auch ohne den Zuzug von Gastarbeitern und Spätaussiedlern, immer weiter. Das ist einfach eine Folge von Wohlstand und Urbanisierung.
Man kann sich natürlich nicht mehr mit allen solidarisch fühlen, dabei hat der Mensch ein Bedürfnis dazu. Das ist für mich ein biologisches Problem und somit gibt es keine Schuldigen und keine schnelle Lösung.



